Power-Surfer

(hhw) Er ist wahrlich ein harter Brocken. Am Silver Surfer, dem geheimnisvollen Comic-Helden, haben sich schon viele vergeblich versucht. Der Dämon Mephisto etwa oder Erzschurke Overlord, alle ausgestattet mit erstaunlichen Superkräften. Aber um ihn in den Griff zu bekommen, braucht es eben mehr. Das Team von Inspiration hat ihn geschafft.

Für die Deutschlandpremiere des Films Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer ließen die Spezialisten für Skulpturenbau den silbern glänzenden Heroen plastische Wirklichkeit werden. Bauten ihn als 3D-Objekt. Rund vier Meter hoch. Das Surfbrett wuchtige sechs Meter lang.

Im Auftrag der Münchner Constantin Film AG wehte ein Hauch Hollywoods durch die Produktionshalle der Pfälzer Kreativschmiede. Aus den USA erhielt Inspiration-Chefdesigner Dieter P. Wenger Werbeplakate, die den galaktischen Beach Boy zeigen. Zeichnungen und Fotos als Vorlage für ein dreidimensionales Abbild. Mit realistischen Proportionen. In atemberauschender Körperhaltung. Immerhin kennen die Fans den Surfer aus den Vorabtrailern und natürlich aus den Marvel-Comics von Zeichner Jack Kirby und Autor Stan Lee.

"Die größte Herausforderung war die glänzende Oberfläche", erinnert sich Wenger. Vollkommen glatt musste sie sein. Jede Unebenheit hätte sich als Schatten gezeigt.

Jetzt surft die imposante Großplastik in luftiger Höhe in der Lobby des Kölner Cinedom. Erinnert dort an eine unterhaltsame Comicverfilmung und an das Können ausgesprochen talentierter Skulpturenbauer.